Wir
Vorwort
iSTUFF, der “Ilmenauer Studentenfernsehfunk”, wurde Ende 1996 im Zuge der Medienausbildung an der Technischen Universität Ilmenau gegründet. Zunächst vom Institut für Medientechnik als praktische Erweiterung des Lehrinhalts angedacht, zeigte sich schnell, dass iSTUFF auf großes Interesse bei allen Medienstudiengängen der TU Ilmenau stieß. Seit September 2006 ist iSTUFF ein Ressort der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V. (FeM).
iSTUFF motiviert viele Studenten, praktische Erfahrungen am gestalterischen Umgang mit modernen Medien zu sammeln. Vielfältige Aufgaben, wie bespielsweise Kamera, Schnitt, Moderation, Redaktion u.v.m. warten auf die Mitglieder und decken jeden Interessenbereich ab.
Technik & Empfang
Die Studios sind Laboratorien der TU Ilmenau, die den Studenten zum Zweck der studienbegleitende Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. Zwei Studios stehen für Produktion und Sendungen zur Verfügung. Im analogen “Studio Oec” steht die analoge TV-Technik (z. B. Betacam SP), zum Kennenlernen der Produktionprozesse zur Verfügung. Für aufwendigere Sendungen und Produktionen gibt es das “Medienlabor II”, welches auf digitaler Basis (SDI) zwei komplette Studios integriert hat, zur Verfügung. Der konventionelle Teil bietet eine moderne Studioumgebung mit Operafolie; der virtuelle Teil bietet die Möglichkeiten eines virtuellen Studios. Die Regie ist ausgestattet mit IMX, DigitalS, DVCPro, miniDV, zwei Bildmischpulten, einem Tonmischpult, einem Schriftgenerator, einem Teleprompter und fünf Kameras.
Über das Kabelnetz auf dem Campus der TU Ilmenau kann iSTUFF empfangen werden. Ebenso besteht für alle Studenten der TU Ilmenau das Programm per Stream über die Webseite zu empfangen.
Programm
Das ständige Programm von iSTUFF setzt sich aus Sendungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen zusammen, die von rund 6 Teams produziert werden. Das Fundament des Programms sind Magazinsendungen, die über das Geschehen rund um die TU Ilmenau und die Stadt Ilmenau informieren. Dazu gehört die Berichterstattung über hochschulpolitische Themen, aber auch über das kulturelle Leben. Neben diesen informationsorientierten Sendungen gibt es verschiedene Sendungen, die sich mit allen erdenklichen Themen befassen und teilweise bekannte Formate aus dem täglichen TV widerspiegeln aber auch neue Ideen zeigen.
Geschichte
Entstanden ist iSTUFF mit Einführung der Studiengänge Medientechnologie, Angewandte Medienwissenschaft und Medienwirtschaft an der TU Ilmenau. Die zur Ausbildung vorhandenen technischen Möglichkeiten sollten neben dem Studium auch zum Experimentieren und Sammeln von praxisnahen Erfahrungswerten genutzt werden. In dem schon seit längerer Zeit existierenden campusweiten Kabelnetz ist iSTUFF seit dem 20. November 1996 mit regelmäßigen Sendungen vertreten. Etwa 60 Studenten, hauptsächlich aus den neuen Medienstudiengängen, waren von Anfang an bei iSTUFF aktiv. Zu Beginn des Wintersemesters 1997/98 erlebte iSTUFF einen ersten wahren Ansturm von interessierten Erstsemestern. Rund 100 neue Studenten wird an drei Schulungswochenenden, jeweils immer im Herbst, das Fernsehmachen etwas näher gebracht. Maßgeblich an der Initalisierung von iSTUFF beteiligt war und ist es immer noch das Institut für Medientechnik, das auch die technischen Voraussetzungen geschaffen hat. Das Projekt iSTUFF wurde seit der Gründung als studienbegleitende Ausbildung des Instituts für Medientechnik (IMT) an der TU Ilmenau geführt. Seit September 2006 ist iSTUFF ein Ressort der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien (FeM e.V.).